Projekt  LENI

Landesbehörden-Energiesparaktion Niedersachsen

LENI soll Energiekosten des Landes um 10 Prozent senken - Großteil der Einsparungen wird investiert - Pilotprojekt zum Klimaschutz in 5 Landesbehörden

LENI will in Niedersachsen mit gutem Beispiel vorangehen. Mit dieser Aktion sollen nicht nur die Kosten für Strom und Wärme in den landeseigenen Gebäuden in den nächsten Jahren zusätzlich um 10 Prozent gesenkt werden. Das Projekt ist auch ein konkreter Beitrag der Beschäftigten im Sinne der Agenda 21 zum Klimaschutz. Unter dem Motto “Global denken - lokal handeln” sollen sie motiviert werden, bewusst sparsam Energie zu verbrauchen. Wie Finanzminister Heinrich Aller mitteilte, läuft ein entsprechendes Pilotvorhaben, das die Landesregierung im Februar beschlossen hat, jetzt in der Staatskanzlei, im Kultus-, im Umwelt und Wirtschaftsministerium sowie im Finanzamt Hannover-Mitte an. Es ist auf 2 Jahre angelegt. “Das Land hat beim Umwelt- und Klimaschutz eine Vorbildfunktion gegenüber den Bürgern und der Wirtschaft, sagte Aller in Hannover. Die Erfahrungen bei dem Projekt LENI werden Zug um Zug auf die rund 7600 landeseigenen Gebäude übertragen.

Für Wärme und Strom gibt das Land rund 161 Millionen Mark pro Jahr aus. Diese Kosten zu senken, sei nicht nur ein vernünftiger umweltpolitischer Beitrag, so Aller, sondern habe auch den Charme, den Landeshaushalt mittelfristig spürbar zu entlasten. Das Land fahre im Zusammenhang mit der Agenda 21 zweigleisig. Zum einen investiere es bei seinen Gebäuden zusätzlich 20 Millionen Mark bis 2002 in energiesparende Anlagen, um auf diesem Weg die Kosten zu reduzieren. Dazu gehöre künftig auch der Einbau von solarthermischen Anlagen. “Der Erfolg ist aber um so größer, wenn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unsere Modernisierungsstrategie dann auch noch durch ein verändertes Nutzerverhalten unterstützen”, sagte Aller.

Dabei soll sich der konkrete Einsatz der Beschäftigten für LENI auch finanziell für die Behörden lohnen. Von den eingesparten Energiekosten werden 30 Prozent als Prämie zu Verfügung gestellt. Aller: “Wie das Geld verwendet wird, darüber entscheiden die Beschäftigten in den Häusern selbst, zusammen mit dem Personalrat.” Weiter 50 Prozent werden in bauliche und technische Maßnahmen zur Einsparung von Energie investiert. 20 Prozent der Einsparungen fließen dem Landeshaushalt als direkte Entlastung zu. Die Landesregierung sei davon überzeugt, dass durch den Anreiz, 80 Prozent der eingesparten Beiträge für die Behörde zurückzubekommen, die Beschäftigten zusätzlich motiviert werden, so Aller. In den 5 Landesbehörden seien daher auch Projektteams gegründet worden, die eigenständig praktische Ideen entwickeln sollen.

Anmerkung:
Diese Projektteams wurden von energie impuls geschult und werden über den Zeitraum von 2 Jahren gecoacht und begleitet.

     

Projekte

das Logo des LENI-Projektes 

 

Das Projekt ist nun ausgewertet:

Es wurden deutliche Einsparungen erzielt! Bis zu 26%.

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